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Freitag, 10. November 2023

Der verlorene Sohn von Gregg Hurwitz - Rezension

Orphan X ist zurück.

Eigentlich ist der Ausnahme Agent Orphan X im selbst aufgelegten „Ruhestand“. Doch diesen „letzten“ Auftrag kann er nicht ablehnen, da er direkt von seiner Mutter kommt. Evans Mutter bittet ihn Andrew Duran zu helfen. Ein Mann, der das Pech hatte, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Diesmal muss Evan nicht nur gegen ein tödliches Geschwisterpaar antreten, sondern auch gegen eine ganze Armee von High-Tech Drohnen, die nur ein Ziel haben: Andrew Duran zu töten.
Als Leser erfahren wir nicht nur mehr über Evan Smoaks Vergangenheit, oder was die Mutter dazu gebracht hat, ihr Kind ins Waisenhaus zu stecken. Wir erfahren auch mehr über die Gefühlswelt von Evan Smoak, die doch breiter gefächert ist, als man denken würde. Die detailreichen Action-, Kampf- und Schussszenen dürfen natürlich nicht fehlen, wobei diese für meinen Geschmack und in Hinblick auf die letzten Bände etwas abgestumpft wirkten. Gefühlt hat Evan Smoak und vor allem der Leser das alles schon irgendwann mal erlebt bzw. gelesen. Auch das bereits oben erwähnte Geschwisterpaar kommt etwas zu kurz, vor allem der entscheidende Shutdown wird völlig lieblos abgehandelt. Lieblos wirkte auch die Übersetzung, die vorangegangenen Bände hatten mehr sprachliche Tiefe.

Fazit: Obwohl die Reihe um Orphan X meiner Meinung nach ihren Höhepunkt bereits erreicht hat, ist diese Band dennoch lesenswert. Ein Vorwissen ist zwar nicht nötig, aber um in die komplexe Welt des Orphan X einzusteigen, sollte man die Bände davor gelesen haben.

3,5 Sterne



Freitag, 6. August 2021

Das Vermächtnis der Orphans (Evan Smoak 5) von Gregg Hurwitz - Rezension

Orphan X war wahrscheinlich, bis zu seinem Ausstieg, der besten Killer, der jemals für die US-Regierung gearbeitet, doch in diesem Job kann man nicht so einfach aussteigen, also musste er untertauchen. Doch sein Gewissen ließ ihm keine Ruhe, um seine früheren Taten zu sühnen, setzt er als »Nowhere Man« seine Fähigkeiten dazu ein den Menschen zu helfen, die keinen Ausweg mehr kennen. Evan ist der Meinung, es sei an der Zeit seine Dienste als »Nowhere Man« einzustellen, doch das alltägliche Leben bereitet Evan große Sorgen, wie gut, dass ein letzter Auftrag auf ihn wartet und dieser verlang ihm einiges ab.

Der „Nowhere Man“ auf einer letzten Mission. Schade, denn ich liebe die Reihe um den sympathischen Evan Smoak, mich fasziniert seine „Hilflosigkeit“ in alltäglichen Dingen, wie Small Talk halten, flirten, oder Häppchen für die Eigentümergemeinschaft zuzubereiten. Aber nun zum letzten Auftrag für den  »Nowhere Man« . Das Buch „Das Vermächtnis der Orphans“ ist inzwischen der 5. Band der Reihe. Evan musste schon viel einstecken, aber diesmal scheint seine Lage völlig aussichtslos. Als Max Merriweather Evan um Hilfe bittet, weiß dieser nicht, wie umfangreich sein Auftrag diesmal wird. Doch nicht nur gegen einen Geldwäschering muss Evan vorgehen, sondern auch gegen eine Verletzung, die er sich dabei zuzieht, aber mehr wird hier nicht verraten. Das Buch ist spannend geschrieben, es macht einfach Spaß zu lesen, kurze Kapitel mit einprägsamen Überschriften lassen den Leser schnell in der Geschichte voranschreiten. Ein Vorwissen aus älteren Bücher ist nicht notwendig.

Fazit: Spannend und voller Action, eine Ära geht für mich zu Ende, aber vielleicht ist es kein Abschied auf Dauer…

Tschüss Nowhere Man!

5 Sterne




Mittwoch, 8. Januar 2020

Die Spur der Orphans von Gregg Hurwitz - Rezension

Als Nowhere Man ist Evan Smoak unter Verbrechern auf der ganzen Welt bekannt und gefürchtet, für seine ehemaligen Auftraggeber ist er Orphan X. Doch Evan hat mächtige Feinde, systematisch werden alle Agenten und ihre Ausbilder eliminiert. Evan hat nur eine Chance - töte oder werde getötet. Das Ziel von Orphan X, der amtierende US-Präsident Bennett.

Die Spur der Orphans ist zwar nicht so gut wie Band eins der Reihe, aber noch immer einer der besten Agententhriller, die ich bisher gelesen habe. Schon alleine wegen der Hintergrundinformationen, die der Autor auf den 512 Seiten zusammengetragen hat, ist dieses Buch wert gelesen zu werden. Evan hat sich im Vergleich zu Band eins weiterentwickelt, er wird menschlicher, aber dadurch nicht weniger gefährlich. Auch finde ich Evans Leidenschaft für Wodka interessant, Gregg Hurwitz und Evan Smoak sind schuld, wenn ich anfange, Wodka zu trinken. Band 4 kann zwar ohne Vorwissen gelesen werden, doch um Evan und seinen Racheplan verstehen zu können, muss man die vorherigen Bände unbedingt vorher lesen.

Prost Evan

5 von 5 Gläsern

Dienstag, 1. Oktober 2019

Die Rache der Orphans von Gregg Hurwitz - Rezension

Der Nowhere Man ist zurück, und diesmal ist es mehr als persönlich.
Teil drei um den Agenten Evan Smoak knüpft da an, wo Band zwei aufgehört hat. Diesmal braucht Jack die Hilfe vom Nowhere Man, Evan sieht sich einen mächtigen Feind gegenüber. Die Reihe um Evan Smoak ist wirklich mehr gelungen und Actionfans kommen voll auf Ihre kosten. Zwar ist es möglich den 3. Teil, ohne Vorkenntnis zu lesen, aber wahre Lesefreunde kommt nur mit Vorwissen auf. Eine Kleinigkeit hat mich doch gestört, das Ende war nicht so Actionreich, wie ich es mir gewünscht hätte, aber es bringt das Buch dennoch zu einem guten Abschluss.
Mit "Die Rache der Orphans" ist Gregg Hurwitz ein erneuter Pageturner gelungen.

5 von 5 Sternen

Sonntag, 1. September 2019

Projekt Orphan Gregg Hurwitz - Rezension

Projekt Orphan ist der zweite Teil der Reihe um den ehemaligen Agenten Evan Smok. Doch diesmal ist er selber in Gefahr und sich selber retten.

Evan wird entführt und findet sich einem Luxusgefängis wieder, sein Entführer will zunächst nur sein Geld, doch dann erkannt er Evans wahren Wert, für Evan tickt die Uhr.

Band zwei ist anders als sein Vorgänger aber bestimmt nicht schlechter. Evan wird selbst zum Opfer und muss um sein Leben fürchten. Das Buch lässt sich flüssig lesen, Vorwissen aus dem ersten Band ist nicht notwendig, aber mit Hintergrundinformationen aus dem ersten Band kann man tiefer in die Geschichte eintauchen um die Handlungen einiger Protagonisten besser nachvollziehen.

Projekt Orphan ist ein würdiger Nachfolger und macht Lust auf mehr.

5 von 5 Sterne