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Freitag, 10. Mai 2024

Die Straße der Pfirsiche von F. Scott Fitzgerald - Vorstellung

„Die Straße der Pfirsiche“ ist ein Buch von F. Scott Fitzgerald. Es erzählt von einem Morgen im Jahr 1920, als Zelda, das blonde Mädchen aus den Südstaaten, mit einem unbändigen Appetit auf Biscuits und Pfirsiche aufwacht, wie es sie nur in ihrer Heimat gibt. Daraufhin macht sich Fitzgerald zusammen mit seiner Frau und dem bereits in die Jahre gekommenen Automobil, liebevoll „Rolling Junk“ genannt, auf den Weg.

Die Geschichte ist eine Art „Roadmovie“, der die Goldenen Zwanziger ebenso anklingen lässt wie die vielschichtige Beziehung von Zelda und Scott. Die Geschichte ist voller Beinahe-Katastrophen, Pannen und Begegnungen, die das glamouröseste Paar seiner Zeit auf ihrem spontanen Weg in den Süden erlebt, wobei die Begegnungen immer recht oberflächlich bleiben.

Wer das Buch lesen will, sollte zuerst mit dem Nachwort anfangen, da hier vieles beschrieben ist, was hilft, Zelda und ihren Mann besser zu verstehen, wobei ich für keinen von beiden Sympathien hatte. Mein Lieblingsprotagonist war eindeutig das Auto.



Freitag, 8. Juli 2022

Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald - Meinung

New York in den goldenen Zwanziger des letzten Jahrhunderts: Rauschende Partys, Champagner ohne Ende und eine Gesellschaft voller Oberflächlichkeiten. Mitten drinnen der junge Millionär Jay Gatsby, der jedes Wochenende auf seinem Anwesen Partys veranstaltet, die weit über die Grenzen von West Egg (New York) bekannt sind. Auf Gatsbys Partys ist jeder willkommen, aber kaum einer kennt den mysteriösen Gastgeber, um den so viele Gerüchte im Umlauf sind. Was ist der Sinn dieser Partys, und welches Geheimnis verbirgt Mr. Gatsby ?

Die Geschichte wird aus der Sicht von von Nick Carraway erzählt, einem jungen Mann der als Wertpapierhändler in New York arbeitet und in direkter Nachbarschaft zu Jay Gatsbys imposanten Anwesen ein Haus bezieht. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Als Leser sind wir anfangs, wie die Gäste von Gatsby ahnungslos, wer Mr Gatsby eigentlich ist. Nach und nach schauen wir hinter der Fassade von Gatsby und erkennen seine Einsamkeit. Das Buch setzt sich mit den Ausschweifungen und der Dekadenz der  goldenen Zwanziger („Roaring Twenties“ ) sowie den sozialen Umbrüchen auseinander. Anfangs hatte ich Probleme mit den vielen Namen, dies hat sich aber im Laufe der Geschichte verändert. Es war teils erschreckend zu lesen, wie oberflächlich die Gesellschaft vom Autor beschrieben wird. Das Ende passt wunderbar zur Geschichte.

Fazit: Ein zeitloser Klassiker, der heute (leider) wieder aktuell ist. In einer oberflächlichen Welt sollten wir uns die Zeit hinter der Fassade von Menschen zu blicken. Niemand sollte eine Rolle spielen, es sollte jeder so sein und akzeptiert werden wie er ist.