Buchezension: Yogamino von Matthias A. K. Zimmerman - Werbung/Rezensionsexemplar

Wer den Autor Matthias A. K. Zimmermann kennt, weiß um sein Können, mit Wörtern, Zahlen und Welten zu jonglieren. Das Buch ist in einem Zeitraum von fast einem Jahrzehnt entstanden und ist ein Roman im Zwiebellook; nach und nach kommen die einzelnen Schichten zum Vorschein.
Eigentlich sollte hier eine kleine Inhaltsangabe stehen, aber der Roman ist so komplex, dass man das nicht genau sagen kann, ohne zu spoilern, hier ein kurzer Auszug: Alexandra arbeitet als Aushilfe in einem Kaufhaus und ist notorisch pleite. Als dann eine Lösung für ihre Probleme zum Greifen nah ist, lernt sie Zarina und ihre besondere Gabe kennen, doch auf einmal ist nichts mehr, wie es scheint.

Mit den Charakteren bin ich leider nicht ganz warm geworden, besonders Alexandras Art fand ich anstrengend und manipulativ. Als sich dann das Zeit- und Raumgefüge ändert und alles auf den Kopf gestellt wird, hat sich auch meine Sicht auf Alexandra geändert. Wie bereits erwähnt, hat das Buch mehrere Schichten, einige fand ich grandios (u. a. der KI-Teil, der die Kreativität der Menschen anzapfen will), andere haben sich enorm gezogen.

Fazit

Yogamino ist ein Buch, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat. Wer Überraschungen und Plot-Twists mag, dem kann ich das Buch ans Herz legen. Wer aber einen roten Faden braucht, wird eventuell nicht glücklich. Das Buch hat 600 Seiten und sollte bewusst gelesen werden, da man sich sonst, wie die Protagonisten, in der Handlung verirrt.

Buchezension: Yogamino von Matthias A. K. Zimmerman - Werbung/Rezensionsexemplar  vor einem Buchregal




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