Die Handlung entführt uns in das Jahr 1516, in die Blütezeit der mächtigen Abtei Maulbronn. Im Zentrum der Geschichte steht der junge Mönch Anselm, der sich eigentlich nach einem weltabgewandten Leben hinter den schützenden Klostermauern sehnt. Diese Ruhe wird jedoch zerstört, als die Existenz der Abtei durch äußere Bedrohungen und innere Intrigen ins Wanken gerät. Der Abt betraut Anselm daraufhin mit einer hochgefährlichen Mission, die ihn schnell ins Netz machtpolitischer Ränkespiele hoher weltlicher Herren zieht.
Das Buch „Das schwarze Geheimnis von Maulbronn“ von Norbert Weimper ist ein faszinierendes Beispiel für fundierte regionalhistorische Belletristik. Der Autor mischt historische Fakten mit fiktionaler Spannung und schafft dadurch ein spannendes und flüssig zu lesendes Werk, was nicht nur für Fans von historischen Romanen interessant ist. Das Kloster ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und war zu Zeiten, in denen der Roman spielt, die Lebens-, Arbeits- und Glaubenswelt der Mönche. Ich hatte sehr großen Spaß beim Lesen, fand es aber etwas schade, dass gegen Ende hin die Geschichte abflacht und zu schnell ein Ende findet. Ich hoffe, dass die Geschichte um Bruder Anselm weitererzählt wird.
Fazit
Ein spannendes und gut lesbares Buch, was einen tiefen Einblick in das Leben der Mönche im frühen 16. Jahrhundert gibt. Das Buch hat meine Lust geweckt, das Kloster zu besuchen.
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