Buchrezension: Die Leiden eines Chinesen in China von Jules Verne

Der Protagonist, der unermesslich reiche Chinese Kin-Fo, leidet an einer existenziellen Leere und Langeweile. Als er dann sein Vermögen verliert, schließt Kin-Fo einen Vertrag mit seinem Freund, dem Philosophen Wang. Wang soll ihn töten, er weiß nicht wie und wann genau, nachdem Kin-Fos Tod bei einer Lebensversicherung gemeldet und sein Vermögen ausgezahlt wurde, stellt sich plötzlich heraus, dass Kin-Fo doch nicht pleite ist, versucht dieser Wang von diesem Vorhaben abzubringen, doch Wang verschwindet und Kin-Fo versucht alles, um seinen Freund wieder zu finden, denn Kin-Fos Überlebenswillen erwacht mit ungekannter Heftigkeit.

Dieses Setting erlaubt es Verne, mehrere Erzählebenen kunstvoll zu verweben. Es entfaltet sich ein klassisches Abenteuer- und Verfolgungsmärchen quer durch China.

Der Leser weiß stets, um den wahren Hintergrund des "Attentats", während Kin-Fo die Abenteuer als echte Lebensgefahr erlebt. Die Leiden eines Chinesen in China" ist ein meisterhafter Genre-Hybrid ist: eine tiefsinnige Parabel über die Wertschätzung des Lebens, verpackt in eine turbulente, humorvolle Abenteuergeschichte und gewürzt mit feiner Kultur- und Philosophiesatire. Das Werk belegt die literarische Vielseitigkeit Jules Vernes

Fazit

Dieses Buch zeigt die Vielfältigkeit von Jules Verne abseits der bekannten Werke wie " In 80 Tagen um die Welt" oder 20.000 Meilen unter dem Meer.


Jules Verne: Der Mann, der uns das Träumen lehrte

Jules Verne - Das Karpatenschloss

Jules Verne - In 80 Tagen um die Welt

Jules Verne - Von der Erde zum Mond

Jules Verne - Fünf Wochen im Ballon

Jules Verne - Die Fünfhundert Millionen der Begum

Jules Verne - 20.000 Meilen unter dem Meer

Jules Verne - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde


Kommentar veröffentlichen

0 Kommentare