Buchrezension: Die Leiden eines Chinesen in China von Jules Verne

Der Protagonist, der unermesslich reiche Chinese Kin-Fo, leidet an einer existenziellen Leere und Langeweile. Als er dann sein Vermögen verliert, schließt Kin-Fo einen Vertrag mit seinem Freund, dem Philosophen Wang. Wang soll ihn töten, er weiß nicht wie und wann genau, nachdem Kin-Fos Tod bei einer Lebensversicherung gemeldet und sein Vermögen ausgezahlt wurde, stellt sich plötzlich heraus, dass Kin-Fo doch nicht pleite ist, versucht dieser Wang von diesem Vorhaben abzubringen, doch Wang verschwindet und Kin-Fo versucht alles, um seinen Freund wieder zu finden, denn Kin-Fos Überlebenswillen erwacht mit ungekannter Heftigkeit.

Dieses Setting erlaubt es Verne, mehrere Erzählebenen kunstvoll zu verweben. Es entfaltet sich ein klassisches Abenteuer- und Verfolgungsmärchen quer durch China.

Der Leser weiß stets, um den wahren Hintergrund des "Attentats", während Kin-Fo die Abenteuer als echte Lebensgefahr erlebt. Die Leiden eines Chinesen in China" ist ein meisterhafter Genre-Hybrid ist: eine tiefsinnige Parabel über die Wertschätzung des Lebens, verpackt in eine turbulente, humorvolle Abenteuergeschichte und gewürzt mit feiner Kultur- und Philosophiesatire. Das Werk belegt die literarische Vielseitigkeit Jules Vernes

Fazit

Dieses Buch zeigt die Vielfältigkeit von Jules Verne abseits der bekannten Werke wie " In 80 Tagen um die Welt" oder 20.000 Meilen unter dem Meer.

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Die Leiden eines Chinesen in China von Jules Verne vor einer Bücherwand

Originaltitel: Les Tribulations d'un Chinois en Chine
Erstveröffentlichung: 1879
Genre: Philosophischer Abenteuerroman / Satirische Gesellschaftskritik
Themenschwerpunkte & Motive:
Wert des Lebens durch Todesnähe, Tradition vs. westliche Moderne im China des 19. Jahrhunderts, Stoizismus und emotionale Erweckung


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2 Kommentare

  1. Schönen guten Morgen!

    Von dem Buch hab ich tatsächlich noch nie gehört - aber es klingt echt interessant, das werde ich mir mal notieren!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Ich liebe die Vielfalt von Jules Verne. Ich habe vor Kurzem eine kleine Gruselgeschichte von ihm gelesen, war sehr interessant.

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