Buchrezension: Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten von Wolf-Ingo Härtl - Werbung/Rezensionsexemplar

Marie Giddas ist Eventmanagerin, doch dies dient nur zur Tarnung. Ihr eigentlicher Beruf ist Auftragsmörderin. Marie bereitet das Töten keinerlei Probleme, bis sie auf ihr nächstes Ziel, Vincent, trifft. Plötzlich gerät ihr Leben außerhalb des Gesetzes ins Wanken.

Als Leser begleiten wir Marie nach Paris, Rio de Janeiro und Frankfurt am Main. Wir erfahren nicht nur, wie Marie zur Auftragsmörderin wurde, sondern auch, wie es tief in ihrem Inneren aussieht. Wir lernen auch Maries Mentor Henri Junot kennen, der Marie zu einer effektiven Waffe formt.

Das Zusammenspiel zwischen Marie und Henri ist grandios. Es ist nicht die typische Mentor-Schüler-Beziehung. Es ist vielmehr so, dass Marie bereits alles mitbringt, was sie zum Ausführen ihrer Missionen benötigt.
Der Text lässt sich flüssig lesen. Man ist sofort in der Geschichte drin und entwickelt Sympathie für Marie. Mit 164 Seiten ist das Buch recht schmal, wobei die reine Geschichte noch kürzer ist, denn die letzten Seiten handeln von der Entstehungsgeschichte des Textes und dem psychologischen Hintergrund von Maries Handeln.

Fazit

Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, auch weil die Geschichte noch so viel Entfaltungsspielraum besitzt. Herr Härtel, wir wollen mehr!

Buchcover Kurz bevor der Tag beginnt, ist die Nacht am dunkelsten von Wolf-Ingo Härtl - Werbung/Rezensionsexemplar vor einer Bücherwand



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