Zwei Hamburger Seeleute, Karl und Heinz, erleiden Schiffbruch und stranden an der Küste der „Freien Arbeitergemeinschaft Utopien“. Dieser Staat ist strikt sozialistisch aufgebaut. Es gibt zwar vereinzelt verschiedene soziale Klassen, aber der größte Teil der Gesellschaft ist sozialistisch. Es gibt keinen Privatbesitz und keine Ausbeutung, und der technische Fortschritt dient ausschließlich dem Gemeinwohl. Als sich dann die letzten Reste der ehemaligen Elite und Privatleute gegen die herrschenden Sozialisten zur Wehr setzen, liegt es an Karl und Heinz, das neu gewonnene "Paradies" zu beschützen.
Das Buch wurde 1930 geschrieben und ist eine politische Satire der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts und karikiert bewusst politische Verhältnisse und Personen der Weimarer Republik.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geriet das Werk für lange Zeit in Vergessenheit.
Beim Lesen hatte ich einige Mühe, den Witz und den Humor, der in dem Buch vorkommt, zu verstehen. Auch die gesellschaftlichen Gepflogenheiten wie kein eigener Besitz oder keine "festen Partnerschaften" sind nicht meins.
Fazit
Ein interessantes Buch mit einem tollen Setting, aber etwas aus der Zeit gefallen. Wer sich fragt, wie eine sozialistische Gesellschaft funktionieren kann, den kann ich das Buch empfehlen.
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