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Buchrezension: Der Ring des Nibelungen von P. Craig Russells - Graphic Novel

Wenn man an Richard Wagners Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ denkt, kommen einem stundenlange Aufführungen in den Sinn. Doch der amerikanischen Künstlers P. Craig Russell hat es geschafft, dieses monumentale Werk als Graphic-Novel zu adaptieren und daraus ein eigenständiges atemberaubende künstlerische Werk zu erschaffen. 

P. Craig Russell vollbringt hier das Kunststück, Wagners musikalische Symphonie in eine visuelle zu übersetzen. Was diese Adaption so besonders macht, ist Russells tiefgründige psychologische Deutung. Besonders die Figur des Gottes Wotan wird als zerrissener, tragischer Held gezeichnet, dessen Machthunger ihn und seine Welt ins Verderben reißt. Russell nutzt die Stärke des Comics - genauer gesagt die Kombination aus Bild und knappem Text - um innere Konflikte sichtbar zu machen. Der Ring selbst wird zum unheilvollen visuellen Leitmotiv.

Worum geht es in "Der Ring des Nibelungen"

Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" ist ein gewaltiges Epos über den ewigen Konflikt zwischen Macht und Liebe. Alles beginnt tief im Rhein, wo der Zwerg Alberich das Rheingold stiehlt. Er entsagt der Liebe, um daraus einen Ring zu schmieden, der ihm grenzenlose Macht verleiht, doch Göttervater Wotan greift ein und stiehlt den Ring, um damit den Bau seiner Burg Walhall zu bezahlen. Aus Rache verflucht Alberich den Ring: Er soll jedem Besitzer den Tod bringen. 


Buchrezension: Der Ring des Nibelungen von P. Craig Russells - Graphic Novel


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