In dem Buch "In einem Zug" von Daniel Glattauer treffen zwei Menschen in einem Zug von Wien nach München zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Auf der einen Seite haben wir Catrin Meyr, eine Therapeutin, spezialisiert auf Liebesbeziehungen, und auf der anderen den Autor Eduard Brünhofer, einen ehemals erfolgreichen Autor von Liebesromanen. Die beiden Protagonisten beginnen ein Gespräch über Liebe und Zusammensein.

Obwohl sich Catrin und Eduard vorher noch nicht gesehen haben, entsteht ein Gespräch, das über den typischen Smalltalk hinausreicht, und als Leser stellt man sich die Frage, was das Ziel dieses Gesprächs ist. Die Dialoge sind absolute spitzenklasse, ich persönlich musste mich stellenweise beherrschen, um nicht laut loszulachen. Jedes Kapitel beginnt mit dem aktuellen Halt des Zuges und einer kurzen Einleitung über den "Ort", anders als man es erwarten würde, humorvoll und überspitzt, aber immer sehr humorvoll.

Fazit

Das Buch "In einem Zug" von Daniel Glattauer kann man wunderbar in einem Zug lesen, da es mit knapp 200 Seiten nicht so umfangreich ist. Ideal für Pendler, Zugreisende und alle, die vielleicht einen kleinen Blick in die Gedankenwelt eines Autors werfen wollen.

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Buchrezension: In einem Zug von Daniel Glattauer vor einer Bücherwand

Originaltitel: In einem Zug

Erstveröffentlichung: 2025

Genre: Psychologischer Beziehungsroman

Themenschwerpunkte & Motive: Dekonstruktion der romantischen Liebe (Ideal vs. psychologische Realität), Das Zugabteil als erzwungenes Kammerspiel