Buchrezension: Moonraker von Ian Fleming - Hörbuch

Moonraker von Ian Fleming aus dem Jahr 1955 ist ein weiteres Abenteuer des Geheimagenten 007 und spielt mit den Ängsten, die tief im England der Nachkriegszeit verwurzelt sind.
Die gesamte Handlung spielt in England. James Bond sitzt in seinem Büro im Secret Service und fühlt sich unausgelastet, als sein Chef M ihn zu einem ungewöhnlichen Auftrag beordert. M ist Mitglied im exklusiven Londoner Club Blades und hegt einen Verdacht gegen einen anderen Clubangehörigen: Sir Hugo Drax, ein steinreicher Industrieller und Nationalheld, der aus dem Nichts aufgetaucht ist und England mit einer Rakete mit enormer Reichweite beschenken will. Doch Hugo Drax hat ein Geheimnis.
Das Hörbuch hat mich wunderbar unterhalten, die detaillierte Schilderung des Kartenspiel-Duells im ersten Teil des Buches hat sich zwar gezogen, aber ich habe mich dennoch unterhalten gefühlt, auch weil Bond hier nicht zu stumpfer Gewalt greift, sondern seine Gegner mit Beobachtungsgabe und intellektuellem Kalkül besiegt. Was ich etwas störend empfand, waren die technischen Details der Moonraker-Rakete, diese haben aber gerade zum Ende hin eine große Bedeutung.

Fazit

Die Verfilmung hat wenig mit dem Buch gemein und ist deswegen für jeden Bond-Fan hörenswert. Der Sprecher Oliver Siebeck lässt kaum Langeweile aufkommen. Ein tolles Hörbuch für zwischendurch, nicht nur für Fans des britischen Agenten.

Buchrezension: Moonraker von Ian Fleming - Hörbuch




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