Buchrezension: Moonfleet von John Meade Falkner

Der 15-jährige Waisenjunge John Trenchard wächst bei seiner strengen Tante im Küstendorf Moonfleet auf. Die Dorfbewohner leben im Schatten einer Legende: dem Geist von "Blackbeard" Mohune, einem grausamen Vorfahren der örtlichen Gutsbesitzer, der angeblich mit einem verlorenen, aber verfluchten Diamanten begraben wurde.

Bei der Suche nach einem Versteck in der Krypta der Mohunes unter der örtlichen Kirche stößt John zufällig auf ein geheimes Tunnel- und Höhlensystem, das von den örtlichen Schmugglern genutzt wurde, doch diese Entdeckung wird sein Leben von Grund auf verändern.

Als Leser erleben wir die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive des jungen John Trenchard. Der zu Beginn recht naive Teenager durchläuft eine tiefgreifende Verwandlung vom Jungen zum Mann.

Das Buch Moonfleet von John Meade Falkner ist enorm vielschichtig. Es ist eine geniale Mischung aus Abenteuer- und Entwicklungsroman und hat dadurch einen ganz besonderen Reiz. Auch die moralische Zeichnung der Figuren geht weit über das einfache Schema von Gut und Böse hinaus.

Fazit

Moonfleet ist kein typischer Abenteuerroman. Das Buch besitzt enorme Tiefe und Spannung. Chris de Burgh hat dem Roman 2010 ein ganzes Album gewidmet.


Buchcover Moonfleet von John Meade Falkner vor einer Bücherwand



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