Buchrezension: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama

Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama, erzählt in sieben miteinander verflochtenen Episoden über Menschen in Lebenskrisen, die alle den Weg in die Buchhandlung der geheimnisvollen, weisen Frau Komachi finden. Ihre scheinbar intuitiven Buchempfehlungen entpuppen sich als präzise Schlüssel zur Bewältigung alltäglicher Nöte, quasi die Bibliothek als Ort der Weisheit und der Heilung.

Die Autorin Michiko Aoyama verwebt die einzelnen Schicksale zu einem subtilen Netz unsichtbarer Verbindungen.

Ein Pluspunkt ist, dass das Buch seinen japanisch geprägten Geist behält; die Menschen, die Schicksale und die örtlichen Gegebenheiten lassen sich nicht 1:1 auf die westlichen Werte kopieren.

Mich hat das Buch gut unterhalten können, es ist sehr leichte Kost (ich habe immer vor dem Schlafengehen ein paar Seiten gelesen), leider aber stellenweise mit zu wenig Tiefgang. Gerade Frau Komachi bleibt rätselhaft und wird dem Leser nicht zugänglich.

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Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama Buchcover vor einer Bücherwand


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