Ein geheimnisvolles Schloss, welches sich ständig verändert, verbotene Räume, die auf keinen Fall betreten werden dürfen und eine geheimnisvolle Bibliothek. Doch auch außerhalb der Schlossmauern lauern lauter Gefahren, und ein namenloser Erzähler befindet sich ohne Erinnerungen mittendrin. Doch was an dieser Realität ist tatsächlich real?
Was im ersten Moment wie ein Märchen klingt, ist in Wirklichkeit ein interessanter Roman, der den Leser nicht mehr loslässt und einiges von ihm abverlangt. KRYONIUM ist kein Buch, das man so nebenbei lesen kann und auch nicht sollte. Die Geschichte braucht Zeit, sich zu entfalten, auch die vielen philosophischen Anspielungen und Gedankenspiele warten darauf, entdeckt zu werden. Das Buch lässt sich schwer in ein bestimmtes Genre pressen und eignet sich für Leser, die etwas völlig neues Literarisch entdecken wollen.
Ich muss gestehen, ich bin anfangs schwer in die Geschichte gekommen, hatte dann aber immer mehr Lust, die Geschichte weiter zu entdecken.
Die Sprache ist spielerisch, fordert aber den Leser auch stellenweise heraus, genau hinzuschauen. Details sind in diesem Buch wichtig und fügen sich immer mehr zu einem Puzzle zusammen.
Wer nach dem Buch im Internet sucht, bekommt unter Umständen zwei verschiedene Versionen angezeigt: das blaue KRYONIUM aus dem Jahr 2019 und das neuere, weiterentwickelte aus dem Jahr 2025. Während sich ersteres an eine jüngere Leserschaft richtet, ist die neuere Ausgabe eher für den erfahrenen Leser geeignet.
Zur 1. Ausgabe des Buches
KRYONIUM" - Die Experimente der Erinnerung


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