Montag, 2. März 2020

Rezension: Kalter Schnitt: Julia Durants neuer Fall von Daniel Holbe

In Frankfurt wird die Leiche einer rothaarigen, gut situierten Frau gefunden. Ihr Intimbereich ist schwer verstümmelt. Als weitere Leichen auftauchen, alle mit ähnlichen Verstümmlungen, wird klar, dass ein Serienmörder am Werk ist und es nur eine Frage der Zeit ist, wann der „Schnitter“ wieder zuschlägt.

Julia Durant und ihr Team sind wieder zurück. Im bereits 17. Fall der sympathische Ermittlerin geht es um das Thema Beschneidung bei Frauen, leider hat mir das „Setting“ nicht so zugesagt. Das Buch wirkte an vielen Stellen zu „klischeehaft“. Die Auflösung, wer der Mörder ist, hat mir zwar sehr gut gefallen, aber seine Beweggründe konnte ich nicht ganz nachvollziehen und waren für mich nicht schlüssig.  Für mich ist das Buch zwar kein Highlight, aber auch kein Griff ins Klo. Ich freue mich darauf, wie es mit Julia und ihrem Lebensgefährten und zeitgleich Vorgesetzten Claus Hochgräbe weitergeht.

3 von 5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Interessant dass du ein Buch von Daniel Holbe vorstellst, er hat ja die Bücher von FRanz weitergeschrieben auf die Bitte seiner Familie und das nicht schlecht.
    Seine eigenen allerdings sind ganz anders im Stil, da kommt sein eigener durch an dem eventuell noch ein wenig gefeilt werden sollte.
    ich habe den Autor bei uns in einer Lesung im hiesigen Museum kennen lernen können und ihn in der Vorstellung seiner eigenen Bücher erlebt.
    ich würde auch nur 3 Sterne vergeben...
    liebe Grüße und danke für die Vorstellung und Rezension des Buches..
    angelface

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